Ehre für "Motor und Getriebe"
Hans Pappenberger zum Ehrenkommandant ernannt

Hans Pappenberger ist neuer Ehrenkommandant der Grafenwöhrer Feuerwehr. In der Jahreshauptversammlung verliehen die Kameraden dem 54-Jährigen die Auszeichnung.

18 Jahre - 1998 bis 2016 - stand Pappenberger als Kommandant an der Spitze der Grafenwöhrer Floriansjünger. Zuvor war er bereits drei Jahre zweiter Kommandant, Atemschutzgerätewart und 1986 schon einmal kommissarisch Kommandant. Bei den turnusmäßigen Wahlen vom 23. Januar stellte er sich nicht mehr zur Wahl.

Sein Nachfolger, Alexander Richter, zugleich Vorsitzender der Wehr, zeichnete den langjährigen Kommandanten nun mit der besonderen Ehrung aus. Richter bezeichnete Pappenberger als Motor und zugleich Getriebe der Feuerwehr. Beim Bau des Feuerwehrgerätehauses war er Bauleiter, Chef und Arbeiter zugleich, sagte der Vorsitzende. Ferner waren ihm die Beziehungen zu anderen Feuerwehren immer wichtig.

"Du bist heute für mich ein Mentor und ein großes Vorbild", betonte Richter. "Für Hans lagen die Belange der Feuerwehren immer an oberster Stelle. Weiter lagen ihm Geburtstage aber auch Beerdigungen unserer Mitglieder am Herzen. Ich kenne keinen, der sich hier so engagierte wie Hans", so der Vorsitzende weiter.

Zahlreiche weitere Redner würdigten die Arbeiten des Vollblutfeuerwehrlers. Bürgermeister Edgar Knobloch zollte Pappenberger für seine Arbeit für die Stadt seinen größten Respekt. Auch er zählte die Renovierung und Umbau des Gerätehauses auf, vier Fahrzeuge wurden in seiner Amtszeit angeschafft. Knobloch erinnerte an das große Hochwasser in Grafenwörth im Jahr 2002: Seit diesem Ereignis sind nicht nur die beiden Städte näher zusammengewachsen, sondern auch die Feuerwehren.

Kommandant Pappenberger leitete damals den Grafenwöhrer Hilfstrupp für Grafenwörth. Als federführender Kommandant zentralisierte er die Arbeit und die Beschaffungen der vier gemeindlichen Feuerwehren. Als große Entscheidung würdigte Edgar Knobloch dessen Entschluss. "Es spricht für Hans Pappenberger, dass er jetzt entschieden hat aufzuhören. Zu einem Zeitpunkt zu dem er eigentlich noch voll fit ist, lässt er andere ran, die jetzt auch noch Lust auf das Amt des Kommandanten haben. Das ist der eindeutige Beweis, dass es dem Hans nur um die Feuerwehr geht und nie um ihn selber. Ich zolle dir für diese weise Entscheidung meinen vollsten Respekt", sagte der Bürgermeister. Mit mehreren Geschenken, darunter ein Gutschein für einen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain, verabschiedete er ihn offiziell aus seinem Amt.

Auch der Spielmannszug mit Betreuerin Maria-Luise Enderlein-Schmidt würdigte die Verdienste Pappenbergers. Über den Spielmannszug sei er zur Feuerwehr gekommen, wusste die Betreuerin. "Der Spielmannszug war dir immer wichtig, wir durften immer und zu jeder Zeit deine Unterstützung erfahren", dankte sie. Auch die Jugendgruppe, die Patenwehren und Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Mark würdigten die Leistungen des scheidenden Kommandanten. Pappenberger zeigte sich überwältigt. Er dankte seiner Frau Hannelore sowie seinen drei Söhnen, ohne deren Unterstützung er dieses Amt nie hätte ausfüllen können.



 

Jahrsbericht des Kommandanten

 

Die Feuerwehr Grafenwöhr ist oft Lebensretter und Betreuer in Notlagen. Im vergangenen Jahr konnten die Floriansjünger vielen Menschen helfen, sie mussten aber auch einige Todesfälle verzeichnen.

13 Menschen musste die Feuerwehr Grafenwöhr im abgelaufenen Jahr bei Einsätzen betreuen oder retten. Leider kam bei den Einsätzen die Hilfe und Einsatzbereitschaft der Floriansjünger für insgesamt sieben Menschen zu spät.

Diese konnten nur noch tot geborgen werden oder verstarben kurze Zeit später im Krankenhaus, erklärte Kommandant Alexander Richter bei der Jahreshauptversammlung. Dazu zählen die Opfer des schweren Verkehrsunfalls in Hütten, des Badeunfalls in Hütten und des schweren Zugunglücks in Freihungsand. Im vergangenen Jahr waren 93 Einsätze mit insgesamt 1854 Einsatzstunden zu bewältigen. Ausrücken mussten die Floriansjünger zu 25 Brandeinsätzen. Die Einsatzbilanz zeigt einen Kleinbrand, zwei Mittelbrände sowie zwei Großbrände auf. Richter erinnerte hierbei an den Großbrand in Münchsreuth sowie das schwere Zugunglück von Freihungsand. Bei 56 Einsätzen im Bereich der technischen Hilfeleistung musste die Wehr tätig werden. "In den Einsatzstunden sind die Zeiten für Wartungsarbeiten an den Fahrzeugen, Gerätepflege und Geräteprüfung nicht mit aufgeführt," betonte Richter. Der Kommandant sieht einige Herausforderungen in der Zukunft der Wehr: "Wir müssen unsere Kräfte bündeln, effektiv einsetzen und gleichzeitig noch Kräfte für weitere Schadenslagen zurückhalten."

Auch die Ausbildung der Aktiven ist ein wichtiger Punkt. Die Floriansjünger wendeten viel Zeit dafür auf. Sie absolvierten rund 30 Übungen sowie zwei ganztägige Workshops. Elf Teilnehmer legten die THL-Leistungsprüfung ab. Zahlreiche Feuerwehrler besuchten Lehrgänge auf Landkreisebene, Kurse der staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg oder das Feuerwehrsymposium in München. Die nächste Aufgabe ist, ein Konzept für die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs auszuarbeiten.


 



Atemschutzworkshop Dezember 2015

 

 




langjährige Mitglieder ausgezeichnet


Zahlreiche Mitglieder zeichnete die Feuerwehr beim Kameradschaftsabend für langjährige Treue aus. Auch Bürgermeister Edgar Knobloch zollte den Geehrten Respekt und Anerkennung.

Rund 90 Mitglieder, Freunde und Ehrengäste begrüßten die Verantwortlichen. Vorsitzender Alexander Richter zeigte sich stolz. Er appellierte an alle Mitglieder, sich rege am Vereinsleben zu beteiligen. „Die Feuerwehr lebt hauptsächlich von der Arbeit der aktiven Mitglieder. Vergessen möchte ich in diesem Zusammenhang aber nicht jene, die uns finanziell oder auch nach ihrer aktiven Dienstzeit als passive Mitglieder unterstützen. Ich zolle euch allen meinen größten Respekt“, sagte er. Neben den zahlreichen Mitgliedern und den Geehrten folgte auch das Ehrenmitglied Werner Schreml der Einladung der Wehr.

Mit Kommandant Hans Pappenberger und Bürgermeister Edgar Knobloch zeichnete Richter Gerhard Schultes für seine 60-jährige Treue mit einer Ehrenurkunde aus. Pappenberger selbst sowie Edwin Eichstetter und Franz Schreml wurden für ihre 40-jährige Treue geehrt, zweiter Vorsitzender Markus Englhardt, Martin Meiler und Siegfried Wolf bekamen eine

Urkunde für 25-jährige Treue. „Wir haben heute zahlreiche Vorbilder gesehen. Nehmen wir uns ein Beispiel an ihnen und bleiben auch wir der Feuerwehr die nächsten Jahrzehnte treu“, appellierte der Vorsitzende an die Gäste. Bürgermeister Edgar Knobloch lobte die Arbeit der Feuerwehr. Als kleines Dankeschön überreichte er im Namen der Stadtwerke einen Scheck für zwei neue Tablets. Ein besonderer Gruß galt den Abordnungen der Patenwehr aus Etzenricht mit Vorsitzendem Willi Wittmann sowie der Patenwehr Speinshart mit Vorsitzenden Stefan Schedl. Lobende Worte fand
Vorsitzender Richter auch über die Belegschaft der Autoverwertung am Flugplatz sowie der Firma Auto-Witt, die die Feuerwehr das ganze Jahr unterstützte.










Erstes Vorführfahrzeug für die Neubeschaffung eines HLF 20 zu Gast in Grafenwöhr



 


Vereinsfahne restauriert

Im glänzenden Rot und Blau spiegelt sich die neu restaurierte, fast 40 Jahre alte Vereinsfahne der Grafenwöhrer Floriansjünger wieder. Über drei Monate benötigten die Spezialisten der Firma Fahnen Kössinger für die liebevolle und detailtreue Generalsanierung der Vereinsfahne. Zum Großteil waren die Arbeiten reine Handarbeit und sehr zeitintensiv.

Bereits zum Jahresanfang fassten die Floriansjünger um Vorsitzenden Alexander Richter, Kommandant Hans Pappenberger, zweiten Vorsitzenden Markus Englhardt, Kassier Wolfgang Pappenberger, Schriftführer Michael Döth sowie den Mitgliedern des Verwaltungsrates den Beschluss zur Generalsanierung der aus dem Jahr 1977 stammenden Vereinsfahne. Im Gespräch war auch der Kauf einer neuen Traditionsfahne. Nach gemeinsamer Beratung und Gesprächen entschloss man sich dann für die Restaurierung und somit auch Erhaltung der alten Vereinsfahne.  Ein Entscheidungspunkt für die alte Fahne waren die alten zum Teil historischen Stickereien. Auf der roten Fahnenseite ist unter dem Leitspruch der Feuerwehr „Gott zur Ehr` dem Nächsten zur Wehr“ das alte  untere Stadttor mit Stadtmühle und Kastenhaus sowie dem Wasserturm im Hintergrund eingestickt. Auf der blauen Seite findet man neben den Schriftzügen „Freiwillige Feuerwehr Grafenwöhr - 1871 - 1977“ auch das Grafenwöhrer Stadtwappen eingerahmt in Eichenlaubblättern wieder. Auf beiden Seiten der Fahne wurde der Grundstoff gegen einen neuen Samtstoff ausgetauscht. Auch die Fahnenspitze wurde neue zaponiert und anschließend poliert. Das gleiche wurde mit den Verschraubungen am alten Holzgriff gemacht. Da die Floriansjünger während der über dreimonatigen Arbeitszeit  eine Ersatzfahne benötigten, wurde kurzerhand die alte Vereinsfahne aus dem Jahr 1874 wieder aus dem vereinseigenen Feuerwehrmuseum geholt. Diese hat mittlerweile ihren Platz im Museum wieder. Nach der abgeschlossenen Sanierung wurde die Vereinsfahne bereits von Kaplan Thomas Thiermann im Rahmen des Florianstages geweiht. Insgesamt investierten die Floriansjünger rund 5.000 Euro für den Erhalt ihrer Fahne. Umso erfreulicher für die  Verantwortlichen der Wehr ist die Tatsache, das Stadtrat Gerhard Stümpfl kurzerhand einen finanziellen Beitrag zusicherte.


Technische Hilfeleistung klappt wie am Schnürchen

Erneut bewiesen die Feuerwehren der Soldatenstadt ihre gute Zusammenarbeit. Bereits seit einigen Jahren ergänzen sich die vier Grafenwöhrer Ortswehren und glänzten nun mit zwei weiteren gemeinsamen Löschgruppen aus Grafenwöhr und Gößenreuth.

Fragen zur Gerätekunde

Bei der Leistungsprüfung musste die Aktiven zeigen, dass sie mit Rettungsschere und Rettungsspreizer umgehen können. Außerdem ging es um die richtige Absicherung einer Unfallstelle. Zudem stellten ihnen die Prüfer theoretische Fragen. Unter anderem ging es dabei um die Gerätekunde. Das Schiedsrichtergespann Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz sowie Kommandant Hans Pappenberger zeigten sich zufrieden mit der Arbeit der Floriansjünger. Besonders freuten sich die drei, dass sich sieben Teilnehmer das erste Mal der Leistungsprüfung unterzogen.

Stolzer Ausbilder

Zugführer Carsten Englhardt hatte sich um die Ausbildung der Übungsteilnehmer gekümmert. Er und zweiter Vorsitzender Markus Englhardt verfolgten die Prüfungen gespannt. In zwei Gruppen legten folgende Teilnehmer der Wehren aus Grafenwöhr und Gößenreuth die Leistungsprüfung ab:

Stufe HL 1 absolvierte Daniel Kammerer, Mathias Kammerer, Michael Zitzmann, Stefan Fuchs und Emilio Richardsanz Ariol (alle Grafenwöhr), sowie Julia Regner Thomas Kausler(beide Gößenreuth). Stufe HL 2 erreichten Denise Krausch (Grafenwöhr) und Andreas Kausler, der zugleich als Gruppenführer fungierte. Die Stufe HL 3 wurde von Sebastian Baier und die Stufe HL 5 von Robert Kraus als Maschinist erfolgreich absolviert.

Als Ersatzteilnehmer bei der Prüfung fungierten Markus Pfosch (Grafenwöhr), Christian Müller (Gößenreuth) und Jonas Neubauer (Gmünd). Für das leibliche Wohl sorgte zweiter Vorsitzender Markus Englhardt mit seiner Mannschaft
 


Dem heiligen Florian zu Ehren

Gemeinsam mit Bürgermeister Edgar Knobloch und einigen Stadträten zogen Mitglieder aller vier Ortswehren hinter der Stadtkapelle zur Kirche St. Laurentius in Hütten, um einen gemeinsamen Gottesdienst zu Ehren des heiligen St. Florian zu feiern.

Vor Gefahren retten

Thiermann setzte hinzu: „In diesem Spruch wird der heilige Florian als Brandstifter dargestellt, er würde sich darüber sicher ärgern. Schließlich ist sein Auftrag, Menschen vor den Gefahren des Feuers zu schützen. Wie auch die Menschen, die sich bei der Feuerwehr engagieren. „

Ihnen reiche es nicht, sich selbst zu retten. Sie retten das Leben von anderen, oft unter Einsatz ihres eigenen Lebens, bemerkte Thiermann und zog eine Parallele zu Jesus, der die Menschen durch seine Lehre auch unter Einsatz seines Lebens rettete. Eine weitere Gemeinsamkeit fand er: „Beide retten mit Wasser. Die Feuerwehr löscht damit und Jesus hat Menschen getauft.“ Doch damit nicht genug: Die Feuerwehr wird gerufen, wenn es brennt, und auch die Menschen rufen Gott nur dann an,

wenn sie sich in einer Notlage befinden. Überall sei die Feuerwehr vertreten und sorge für das Gemeinwohl, wie Gott auch.“ Der Kaplan lobte in diesem Zusammenhang das großartige gesellschaftliche Engagement der Floriansjünger. Mit dem Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ leben sie schließlich das Gebot der Nächstenliebe. In den Fürbitten, die Mitglieder der Feuerwehr verlasen, baten sie um Hilfe, das Erlernte im Notfall professionell anzuwenden, für die nötige Ruhe im Einsatz, Umsicht der Führungskräfte, ausreichend Gewinnung von Nachwuchs und dass die Ehrenamtlichen Zeit für die wichtige Arbeit finden.

Fehlalarm im Gottesdienst

Noch während des Gottesdienstes alarmierten etliche Funkwecker – binnen Sekunden war die Kirche zu einem Viertel geleert. Glücklicherweise handelte es sich um einen Fehlalarm, so dass die Einsatzkräfte nicht ausrücken mussten. Anschließend marschierte der Festzug zu den Klängen der Stadtkapelle zum Gasthaus Schönberger, wo die Feier bei einer Brotzeit und Getränken eine gesellige Fortsetzung fand. Gastgeber, der Vorsitzende der Feuerwehr Hütten Holger Cibis freute sich, dazu auch zwei „Florians“ begrüßen zu dürfen.


Der Tradition verbunden

Der Spielmannszug der Feuerwehr geleitete das Maibaumgespann an Werner Schremls Traktor zum Stadtpark. Auch Bürgermeister Edgar Knobloch, einigen Stadträte und Amerikaner geleitete den Zug. Unter dem „Hau-Ruck- Kommando“ von Kommandant Hans Pappenberger packten nicht nur die Floriansjünger, sondern auch Bürgermeister Knobloch und die Soldaten der US-Armee kräftig mit an. In bayerischer Tracht unterstützen Garnisonskommandeur Mark A. Colbrook, Oberst Adam Loveless und die Oberstabsfeldwebel Jeffrey Huggins und Jeffry Dillingham die Feuerwehrler an den Schwalben. Gemeinsam hievten sie den Baum in die Höhe. Angefeuert wurden die Mai-Baum- Aufsteller von mehreren hundert Zuschauern, darunter auch viele US- Soldaten und deren Familien. Nach getaner Arbeit schmeckte den Helfern das erste kühle Bier.

Brotzeit, Getränke und Hochprozentiges an der Bar servierten die Helfer um die Vorsitzenden Alexander Richter und Markus Englhardt im Zelt. Für die passende Musik beim Fest sorgte Herbert Zankl.


Eine wichtige Stütze der Gesellschaft

„Mir ist erst seit Amtsantritt klargeworden, wie oft die Feuerwehr alarmiert wird. Das ist schon beeindruckend“, meinte Edgar Knobloch im Rathaus. Zur Feierstunde mit den Wehren aus Grafenwöhr, Gmünd, Hütten und Gößenreuth waren auch Kreisbrandrat Richard Meier, Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz und Kreisjugendwart Bernd Hutzler gekommen.„Eure Arbeit ist nicht immer leicht“, wusste Landrat Andreas Meier aus Erfahrung. Hinzu komme die immer zeitaufwendigere Ausbildung. „Danke, dass Sie sich in den Dienst der guten Sache stellen“, sagte der Landrat. Er bat, die Begeisterung an die nächste Generation weiterzugeben. Auch den verständnisvollen Arbeitgebern galt Meiers Lob. Kreisbrandrat Richard Meier schloss sich den Dankesworten an

Anschließend zeichnete der Landrat Albert Wagner und Rudolf Dobmann aus Gmünd sowie Edwin Eichstetter und Kommandant Hans Pappenberger aus Grafenwöhr für 40 aktive Jahre aus. Die vier dürfen eine Woche im Feuerwehrheim Bayerisch Gmain Urlaub machen, die Stadt spendiert den Partnerinnen den Aufenthalt. 25 Jahre aktiv sind Heiko Eichholz und Markus Englhardt. 


Große Funkübung der Wehren aus dem Städtedreieck


Zum ersten Mal haben die Jugendgruppen der Feuerwehren aus Pressath, Eschenbach, Gmünd, Hütten, Gößenreuth und Grafenwöhr gemeinsam eine große Funkübung organisiert. Die Jugendlichen versuchten sich in Kartenkunde und Funksprache.

Die Feuerwehranwärter mussten anhand der vorgegebenen Koordinaten auf den Landkarten die Zielpunkte finden. Die Koordinaten waren auf den gesamten westlichen Landkreis verteilt. Die Maschinisten und Betreuer fuhren mit den Jugendlichen schließlich die Ziele von Dürnast bis Grün sowie von der Holzmühle bis Friedersreuth an. Neben Kartenkunde vertieften sie auch de Sicherheit in der Funksprache. Die Betreuer waren mit der Übung zufrieden: Alle Ziele wurden gefunden. Insgesamt beteiligten sich 56 Jugendliche mit neun Feuerwehrfahrzeugen. Zusammen legten sie rund 630 Kilometer zurück. Die Idee für die gemeinsame Übung entstand bei einer Sitzung der Jugendwarte der Grafenwöhrer Feuerwehren. Bei einer Besprechung im Grafenwöhrer Feuerwehrgerätehaus zeigte sich auch Bürgermeister Edgar Knobloch begeistert von der Einsatzbereitschaft der Jugendfeuerwehrler. Nach der Fahrt sorgte die Stadt Grafenwöhr für eine Brotzeit.

Nicht wie üblich Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistungen, sondern Kartenkunde und Funksprache waren die Themen einer groß angelegten Feuerwehrübung im Städtedreieck. Erstmalig organisierten die Jugendgruppen der Wehren aus Pressath, Eschenbach, Gmünd, Hütten, Gößenreuth und Grafenwöhr eine groß angelegte Funkübung. Ziel und zugleich Endpunkt waren das Grafenwöhrer Feuerwehrgerätehaus. Die anzufahrenden Koordinaten waren auf den ganzen westlichen Landkreis verteilt. So wurden Ziele von Dürnast bis Grün sowie von der Holzmühle bis Friedersreuth angefahren. Nachdem die Feuerwehranwärter an Hand der Landkarten die Koordinaten feststellten, wurden sie von erfahrenen Maschinisten und Betreuern zu den Zielpunkten gefahren. Hierbei wurde neben der Kartenkunde auch die Funksprache vertieft. Zufrieden zeigten sich die Betreuer über den Verlauf der Übung. Alle Ziele wurden gefunden und die Funksprache war hervorragend so die Zusammenfassung. Insgesamt beteiligten sich 56 Jugendliche mit 9 Feuerwehrfahrzeugen. Zusammen legten sie rund 630 Kilometer zurück. Die Idee für die gemeinsame Übung entstand bei einer Sitzung der Jugendwarte der Feuerwehren der Stadt Grafenwöhr. Bei einer anschließenden Besprechung im Grafenwöhrer Feuerwehrgerätehaus zeigte sich auch Grafenwöhrs Bürgermeister Edgar Knobloch begeistert von der Einsatzbereitschaft der Jugendfeuerwehrler. Einen Dank sprach er der den Jugendwarten für die hervorragende Ausbildung aus. Als Dankeschön sorgte die Stadt Grafenwöhr für eine anschließende Brotzeit. Auch zahlreiche Kommandanten der beteiligten Feuerwehren informierten sich vor Ort über die Arbeit der Nachwuchskräfte.

Im Schlummermodus: Eltern und Neugeborene dank Melder rechtzeitig vor Feuer und Rauch gewarnt 

Jährlich sterben über 800 Menschen bei Bränden, allerdings nicht durch das Feuer. Es sind meist die giftigen Rauchgase 
die die Menschen töten. Dabei wäre es einfach, die Zahl der Toten zu reduzieren. Unter dem Motto „Rauchmelder retten Leben“ lud die Stadt 
Grafenwöhr und deren vier Feuerwehren zur Rauchmelderübergabe ins Grafenwöhrer Feuerwehrgerätehaus ein. Der Melder zeigt schon
geringe Rauchentwicklungen an. Ein Signal mit 85 Dezibel ertönt und warnt vor der drohenden Gefahr. Bürgermeister Edgar Knobloch sowie Zugführer Carsten Englhardt übergab den Eltern und ihren Neugeborenen die Rauchmelder sowie das Begrüßungsgeld.