Irgendwo zwischen Creussen und Thumbach schwingen die Äxte der ersten Siedler. Mit lautstarkem Knall stürzen alte knorrige und junge Bäume zu Boden. Aus dem Holz werden Siedlungen gebaut. Ein Dorf entsteht. und entwickelt sich im Laufe von Jahrhunderten zu einer ansehlichen Kleinstadt. So ungefähr könnte die Entstehung Grafenwöhrs gewesen sein. Grafenwöhr das bereits seit dem 5. Juni 1361 in den Besitz der Stadtrechte ist, verliehen durch Kaiser Karl IV, hat mehrere Kriege, Feuersbrünste und auch die Pest überstanden. Mittlerweilen hat sich Grafenwöhr, wie bereits erwähnt, zu einer aufstrebenden Kleinstadt entwickelt. Gemeinsam mit den Partnerstädten Eschenbach und Pressath werden neue partnerschaftliche Ziele entwickelt und verfolgt. Derzeit leben in Grafenwöhr über 7.000 Einwohner. Die steigende wirtschaftliche Entwicklung und die günstigen Baubedingungen machen Grafenwöhr, die zweitgrößte Stadt des Landkreises, zu einem sehr attraktiven Ziel für Neubürger. Die Stadt selbst liegt im westlichen Landkreis Neustadt/Waldnaab, im Norden Bayerns. Genauer gesagt in der Oberpfälzer Hügellandschaft. Im Rahmen der Gebietsreform von 1972 kamen zusätzlich die Gemeinden Gmünd und Hütten zur Grafenwöhr.








Grafenwöhr. Ein mächtiges Wort, das Wohl in vielen Teilen Deutschlands ein Begriff ist. Das ist auf den Truppenübungsplatz zurückzuführen. Welcher Soldat war nicht schon einmal in Grafenwöhr auf Übung. Mit ca. 230 km² ist der Truppenübungsplatz die größte militärische Ausbildungsstätte der NATO in Europa. Der Übungsplatz kann eine 90jährige Geschichte aufweisen. In dem Areal waren vormals 57 Dörfer, Weiler und Einöden, von denen heute nur noch Ruinen zeugen. Seit mehr als 50 Jahren wird das Gelände nun von der US-Armee verwaltet. Die US-Armee unterhält zur Sicherheit auf dem Gelände und für die stationierten Soldaten und deren Familien die Lagerfeuerwehr. Gemeinsam mit den Wehren aus Grafenwöhr wird für den nötigen Schutz gesorgt und das 24 Stunden am Tag

Interessiert an Grafenwöhr - Möchten Sie mehr wissen:
http://www.grafenwoehr.de
http://www.grafenwoehr.de/museum
oder persönlich informieren
Maria Himmelfahrtskirche
Kastenhaus Grafenwöhr

Der Landkreis Neustadt an der Waldnaab



Lage, Verkehrsanbindung, besondere Gefahren und Einsatzgebiete:

Die Stadt Grafenwöhr liegt im westlichen Landkreis Neustadt an der Waldnaab (Freistaat Bayern) im oberpfälzer Hügelland. Durch Grafenwöhr führt die Bundesstraße 299. Zum Einsatzgebiet der Feuerwehr zählen weiterhin Teilstücke der B470, die Staatstraße 2168 sowie mehrere Kreis- und Ortsverbindungsstraßen. Im Stadtgebiet noch relativ geringe Anzahl von industriellen Betrieben. In den letzten Jahren jedoch vermehrte Ansiedelung durch Ausweisung des Industriegebietes in Hütten und des Gewerbeparks in Grafenwöhr (vorwiegend metallverarbeitende Betriebe). Besonderer Gefahrenschwerpunkt ist der größte NATO-Truppenübungsplatz in Europa. Zahlreiche Schießbahnen für schwere Geschütze und Flugzeuge zählen zum Einsatzgebiet der Feuerwehr. Hinzu kommen ständige Truppenbewegungen. Weitere größere Objekte sind zwei Senioren- und Pflegeheime sowie die Volksschule und eine private Berufsschule zu individuellen Lernförderung. Große Waldgebiete gehören ebenfalls zum Einzugsbereich der Feuerwehr. Als Zusatzeinheit betreut die Feuerwehr auch die Bahnlinie von Pressath nach Weiden und in Richtung Kirchenlaibach. 

Funktion

Name

eMail-Adresse

Kommandant Richter Alexander kommandant@feuerwehr-grafenwoehr.de
stv. Kommandant Carsten Englhardt
 
Zugführer 1 Marco Arnold  
Zugführer 2 Markus Englhardt  
Gruppenführer Markus Pfosch  
Gruppenführer Christian Pappenberger  
Jugendwartin Sebastian Baier  
Vorstand Richter Alexander  
stv. Vorstand Englhardt Markus  
Kassier Wolfgang Pappenberger  
Schriftführer Michael Döth  
Spielmannszug Marie-Luise Enderlein-Schmidt  

Seit nunmehr über 55 Jahren besteht der Spielmannszug der Feuerwehr Grafenwöhr. Bekannt ist er weit über die Grenzen der Stadt hinaus.

Die jungen erfolgreichen Spieler stellen Jahr für Jahr ihr Können bei Feuerwehrfesten, verschiedenen Treffen, Geburtstagen oder auch bei Wettbewerben zur Schau. Einen der größten Erfolge konnte unser Spielmannszug 1997 feiern. Beim Wertungsspiel am 13.06.1997 in Gerbrunn bei Würzburg konnten sie den "Ersten Rang mit Auszeichnung" in Empfang nehmen. Diese Auszeichnung ist die höchste die der Nordbayerische Musikbund an Musikkapellen vergibt. Im Jahr 2000 zeigten sich die Grafenwöhrer Musikleute, im Rahmen der Interschutz 2000, vor ca. 50.000 begeisterten Zuhörern. Gespielt wurde im Rosenaustadion und im anschließenden Musikzug.

Die Musik ist wohl die größte Stärke unseres Spielmannszuges, jedoch nicht die einzige! Beeindruckende Schaumärsche gehören ebenfalls zum Programm wie auch eine aktive Freizeitgestaltung außerhalb des Übungs- und Spielprogrammes. Unser Spielmannszug ist selbstverständlich immer auf der Suche nach jungen Nachwuchsspielern, die Interesse daran haben ein Musikinstrument zu erlernen. Informationen hierzu gibt es jeden Mittwoch ab 18:30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Grafenwöhr.


Wer interessiert ist an einem Auftritt des Spielmannszuges kann uns gerne eine eMail schreiben - diese wird dann umgehend weitergeleitet.




Leitfigur zur Brandschutzerziehung "Fix"Warum Brandschutzerziehung?

Seit längerer Zeit betreibt die Feuerwehr Grafenwöhr Brandschutzerziehung und -aufklärung in den örtlichen Schulen und Kindertagesstätten. Die Frage nach dem warum ist mit der Überschrift eigentlich bereits geklärt oder?

Hier jedoch noch einige traurige Tatsachen:

Pro Jahr gibt es in Deutschland ca. 600 Brandtote, davon ca. 200 Kinder. Rund 3000 Kinder in Deutschland verbrennen sich jährlich so schwer, dass sie lebenslange Narben tragen müssen. Die Brandschäden in den letzten 10 Jahren stiegen nach Statistiken der Brandversicherer von ca. 1,5 Milliarden auf über Milliarden 3 Milliarden Euro pro Jahr an.Aus diesen Gründen möchte die Feuerwehr Grafenwöhr, in Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten, ihren Beitrag zum Schutz unserer Kinder leisten.

Den Fachbereich 14 betreut Arnold Marco, Bernd Hutzler, Claudia Daubenmerkl und Tanja Hößl  mit Unterstützung zahlreicher aktive Kameraden. Gefördert und Unterstützt wird der Fachbereich durch den Landesfeuerwehrverband, der die Leitfigur der Brandschutzerziehung, den "Fix" ins Leben rief.




Vorwort des Schulamtsdirektors:

Staatliches Schulamt im Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab

Engelbert Vollath, Schulamtsdirektor

Vorbeugen ist besser als Heilen.

Eine Spruchweisheit, der uneingeschränkt zuzustimmen ist, vor allem wenn es um Brandschutzaufklärung und Brandschutzerziehung geht. Immenser Schaden, ja unermässliches Leid entstehen immer wieder, weil Menschen nicht sachgerecht mit Zündmitteln und feuergefährlichen Stoffen umgehen. Oft geschieht das unbedacht, oft fehlt elementares Wissen.

Die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab haben es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Grundwissen möglichst frühzeitig zu vermitteln. In überzeugender Weise ist es gelungen, mit Engagement und Sachverstand das Projekt "Brandschutzerziehung" zu initiieren. Durch kindgerechte Informationen, schülerbezogene Arbeits- und Anschauungsmittel sowie vor allem realitätsnahe, handlungsorientierte Vorgehensweisen und originale Begegnung wird hier ein erfolgversprechender Weg beschritten. Dabei werden sehr zielgerichtet Lehrplaninhalte der Grund- und Hauptschule aufgegriffen und lebensnah abgehandelt. So gesehen ist diese Angebot der Freiwilligen Feuerwehren über die allgemeine Lebensbedeutung hinaus für jede Lehrkraft eine Hilfe, die verbindlichen amtlichen Vorgaben praxisbezogen umzusetzen.

Wir gratulieren den Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehren zu dem überzeugenden Medienpaket, danken für die Bereitschaft, den Schulen tatkräftig zur Seite zu stehen und wünschen, dass möglichst viele Lehrerinnen und Lehrer dieses Angebot annehmen.

Neustadt/WN, im Januar 2001