Bei uns gilt wie bei vielen Jugendgruppen der Leitsatz "Handeln statt Reden". Dies spiegelt sich in den Aktivitäten der Jugendgruppe wieder. Die laufende Ausbildung macht aus den Jugendlichen gut ausgebildete und für den Ernstfall gerüstete Feuerwehrmänner. Unsere Ausbildung richtet sich nach der in Bayern gültigen Feuerwehr-Dienstvorschrift 2/2.

Aber auch bei den Freizeitaktivitäten ist die Grafenwöhrer Jugendgruppe kein Stubenhocker. Verschiedene Ausflüge sorgen für die nötige Abwechslung zur Feuerwehrausbildung. Die Leistungsbereitschaft der Jugend zeigt sich von Jahr zu Jahr wieder, dass beweist die erfolgreiche Teilnahme an Jugendleistungsspangen, Wissenstesten und anderen Feuerwehr- und Vereinswettbewerben.


Worauf wartest du noch? Schließ dich uns an. Mitmachen kann jeder der seinen Wohnsitz in Grafenwöhr oder in einem der Gemeindeteile hat und mindestens 12 Jahre alt ist




 



 

24 Stunden Schicht erfolgreich gemeistert - Jugend hält Berufsfeuerwehrtag

 „Einen Tag bei der Berufsfeuerwehr“. Unter diesem Motto stand der Aktionstag welcher bereits mehrfach durch die Jugendgruppe der vier örtlichen Wehren  aus Grafenwöhr,
Gößenreuth, Gmünd und Hütten veranstaltet wurde. Ist es in Deutschland üblich, dass es je 100 000 Einwohnern eine Berufsfeuerwehr gibt, bildete die Stadt Grafenwöhr kürzlich eine Ausnahme. 24 Stunden sollten die Jugendlichen den Brandschutz in ihrer Gemeinde sicherstellen. Dies natürlich nur durch Übungen und intensiver Betreuung. Bei zahlreichen gestellten Einsätzen mussten die Jungen und Mädchen ihr Können unter Beweis stellen. Unterstützung bekamen sie von erfahrenen Kameraden und den Jugendbetreuern aller vier Wehren, welche wertvolle Tipps gaben. Noch vor getaner Arbeit begrüßte Bürgermeister Helmuth Wächter die Nachwuchskräfte und zeigte sich erfreut über die Tatsache, dass so viele Jugendliche, den Weg zu der wichtigsten Freizeiteinrichtung überhaupt, der „Feuerwehr“ gefunden haben. Er lobte das Engagement der Betreuer und der Aktiven. Danach ging es Schlag auf Schlag.

 Zahlreiche Einsätze im Wechsel mit Unterrichtseinheiten folgten den ganzen Tag über. Auch für die nötige Freizeit war gesorgt, welche genauso gerne angenommen wurde. Vom

Brandeinsatz bis hin zum Verkehrsunfall und einen Gefahrgutunfall, zahlreiche Aufgaben der Feuerwehr wurde in Übungsszenarien nachempfunden. Professionell ausgearbeitete Übungen warten den ganzen Tag verteilt auf die Nachwuchsfeuerwehrler. Die Betreuer um Jugendwart Sebastian Baier an der Spitze hatten zahlreiche Helfer und leisteten ganze Arbeit in der Vorbereitung. Der Aktionstags stieß nicht nur bei den Jugendlichen auf großes Interesse. So informierten sich auch die Kommandanten und weitere Führungskräfte der teilnehmenden Wehren über die Arbeit der Jugendlichen und den Verlauf der Veranstaltung. Ein Hauptaugenmerk wurde bei den Übungen  auf die Funksprache gelegt. Ausgerüstet mit Funkgeräte, welche Schichtls Funk-Börse zur Verfügung stellte, mussten sich die jungen Gruppenführer nach erhaltener Alarmmeldung ordnungsgemäß bei der Leitstelle mit Disponent Florian Pappenberger melden und erhielten so erste Eindrücke für den Richtigen Umgang mit dem Funkgerät. Den Abschluss des arbeitsreichen Tages bildete eine Vermisstensuche. Die
Nacht stellte sich als ruhig heraus und die Jugendlichen fanden ihren wohlverdienten Schlaf. Zum Ende des abwechslungsreichen, 24stündigen Arbeitstages, stand dann ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung -  das Säubern des Feuerwehrhauses, der Einsatzfahrzeuge und Einsatzgeräte.

Im regelmäßigen Rhythmus organisieren die vier Feuerwehren regelmäßige gemeinsame Ausbildungsveranstaltungen und sind hiermit Vorreiter im Landkreis. Neben einer gemeinsamen aber vor allem einheitlichen  Ausbildung, stellte sich der Berufsfeuerwehrtag als äußert kameradschaftsfördernd für die jungen Floriansjünger heraus.